Beauty Ratgeber  

Zahnpasta

Zahnpasta

Die Zahnpasta unterstützt die Zahnbürste insbesondere bei der Entfernung der von Bakterien gebildeten Zahnbeläge. Durch den Einsatz von Zahnpasta wird häufig vergessen, dass die Reinigung der Zähne hauptsächlich rein mechanisch durch die Zahnbürste erfolgt. Die Beitrag der Zahnpasta zur Gebissreinigung wird meist überschätzt.

Allen Zahnpasten sind Wirkstoffe zugesetzt, die gegen häufige Zahnerkrankungen wie z.B. Karies, Zahnstein und Parodontose wirken sollen. Abgesehen von den Fluoriden entspricht der Wirkung dieser Wirkstoffe bei weitem nicht den durch die Werbung geschürten Erwartungen.

Bei einem völlig intakten Gebiss kann problemlos eine Zahnpasta mit einem höheren Abrieb gewählt werden. Einem gesunden Zahnschmelz können die Putzkörper nichts anhaben. Anders liegt die Sache, wenn das empfindlichere Zahnbein aufgrund von Parodontitis oder zunehmendem Alter nicht mehr von dem Zahnfleisch geschützt wir und freiliegt. Wenn das Zahnbein oder der noch weichere Wurzelzement freiliegt, dann sollte eine Zahnpasta mit einem hohen Abrieb nicht verwendet werden, um die bereits vorliegenden Schäden nicht noch weiter zu verschlimmern.


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Fluoride

Fluoride sind die wichtigsten Wirkstoffe der Zahnpasta. Fluoride beugen Zahnschäden vor und können sogar beginnende Karies reparieren. Fluoride wirken vor allem, indem sie den Zahn widerstandsfähiger gegen Entkalkung machen.

Aminfluoride gelten als die wirksamsten Fluoride in der Zahnpasta, auch wenn der eindeutige wissenschaftliche Beweis noch fehlt. Natriumfluorid wirkt erwiesenermaßen besser als Natriummonoflurphosphat. Gesetzlich sind maximal 1,5 Gramm Fluorid pro Kilogramm Zahnpasta zugelassen.

Kinderzahnpasta

Kinderzahnpasta enthält nur bis zu 0,5 Gramm Fluorid pro Kilogramm, da von Kindern häufig ungewollt Zahnpasta verschluckt wird. Der reduzierte Fluorid-Gehalt soll verhindern, dass es zu einer Fluorid-Überdosierung kommt. Bei einer Fluorid-Überdosierung kann es zu weißlichen Verfärbungen der Zähne (Mottling) kommen. Dies ist zwar ungefährlich aber ästhetisch wenig ansprechend.

Aufgrund des reduzierten Fluoridgehalts bietet Kinderzahnpasta nur einen begrenzten Kariesschutz. Sobald Kinder zuverlässig ausspucken können, ab ca. 6 Jahren, sollten Sie auf normale Zahnpasta umsteigen.

Zahnpasta und Zahnsteinbildung

Zahnpasta gegen Zahnsteinbildung enthalten meist Zinkverbindungen, Triclosan oder Pyrophosphate und können die Zahnsteinbildung um bis zu 50 Prozent reduzieren. Bereits vorhandenen Zahnstein kann nur der Zahnarzt entfernen.



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